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Ehrenamt stärken, Stadtteil-Strukturen fördern

Die SPD in Handorf setzt sich angesichts der negativen Entwicklungen für den Stadtteil Handorf für eine schnelle und nachhaltige Förderung der städtebaulichen Entwicklung an der Hobbeltstrasse ein. „Wir wollen nicht wie andere tatenlos zuschauen, wie wichtige Funktionen im Stadtteil zerbrechen oder privaten Interessen und Investoren geopfert werden“, fasst Ludger Steinmann, Vorsitzender der SPD in Handorf und Ratsherr, die Diskussion in der örtlichen SPD zusammen.

Es gehört zur Daseinsvorsorge, dass die Bürgerinnen und Bürger in Handorf Möglichkeiten der Begegnung und Versammlung bekommen. Wir haben es schon oft gesagt: Handorf wird zum unattraktiven Schlafdorf, wenn nicht endlich gegengesteuert wird. In diesem Zusammenhang muss man die bauliche Entwicklung östlich der Hobbeltstrasse größer denken. Wir möchten das wichtige und ehrenamtliche Engagement des TSV Handorf fördern, indem eine vergrößerte Bebauung im Rahmen der Sportstättenentwicklung ermöglicht wird, die über das reine Vereinsleben hinausgehen soll. Mit einem ausreichend großen Vereins- und Versammlungsraum können die weggebrochenen Strukturen in Handorf zumindest teilweise aufgefangen werden.

„Es ist nach unserer Auffassung Aufgabe der Stadt, den Verein über eine hierfür ausreichend große Baulandbereitstellung und einer finanziellen Förderung zu unterstützen“, fordert die SPD Handorf. Zu überlegen wäre auch, einen Betreiber für eine Gastronomie an den Sportstätten zu suchen. „Es kann nicht allein Aufgabe des TSV Handorf sein, mit ausschließlich eigenem Engagement für neue Formen der Begegnung und Versammlung in Handorf zu sorgen“, unterstreicht Ratsherr Steinmann. Die Chancen für neue positive städtebauliche Impulse, die mit dem Bau des ansprechenden Feuerwehrgerätehauses begonnen haben, müssen jetzt genutzt werden. Leider hat die schwarzgrüne Rathauskoalition in Münster die bauliche Entwicklung in Handorf in der Priorität ganz nach hinten geschoben.