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Bürger informieren – Flüchtlinge optimal unterstützen

Noch ist die Liegewiese des ehemaligen Freibades leer, die Tore verschlossen. Aber das wird sich im August ändern. Das nun vom Rat beschlossene Konzept zur kurzfristigen Schaffung von Flüchtlingsunterkünften in Containerbauweise sieht für Handorf die Unterbringung von bis zu 50 Personen vor. „Eine Situation, die aufgrund ihrer Kurzfristigkeit Probleme auslösen kann“, so die SPD-Ratskandidaten Michael Dauskardt und Ludger Steinmann. Die SPD hatte deswegen auch die Aufstockung der sozialarbeiterischen Betreuung in der Anfangsphase angeregt, unterstützt durch alle Fraktionen in der BV Ost. „Leider hat der Rat diese Anregung nicht aufgegriffen“, stellt der stellvertr. Bezirksbürgermeister Ludger Steinmann fest. Offensichtlich wollte man keine Ungleichbehandlung mit den anderen Standorten für Flüchtlingsheime schaffen. „Umso mehr sehen wir Rat und Verwaltung in der Pflicht, umgehend die Planung zu konkretisieren und die Bürgerschaft zu informieren“, ergänzt der SPD-Vorsitzende Michael Dauskardt. Bisher sind die Kirchengemeinden, Sozialverbände und Vereine offensichtlich noch nicht angesprochen worden, in welcher Form bei der Betreuung und Integration der Flüchtlinge mitgearbeitet werden kann. „Auch Ehrenamtliche wollen sich engagieren“, wissen die SPD-Vertreter. „Es muss nun umgehend informiert, organisiert und vorhandene Kräfte gebündelt werden, um die Flüchtlinge optimal zu unterstützen“, sind sich Dauskardt und Steinmann einig.

SPDFlchtlinge

Michael Dauskardt und Ludger Steinmann vor dem Areal der zukünftigen Flüchtlingseinrichtung