Aktuelles

Handorfs Zukunft gestalten – SPD wählen!

Michael_Dauskardt_02

In seinem Redebeitrag beim Neujahrsempfang der SPD in Handorf sah Michael Dauskardt die zwingende Notwendigkeit, zukünftig wieder mit einem eigenen Interessenvertreter aus dem Ortsteil unmittelbaren Einfluss auf die Meinungsbildung im Rat und in den Fachausschüssen zu nehmen. Aus seiner Sicht müsse man sich ansonsten nicht wundern, wenn die berechtigten Anliegen bei der Ressourcen- und Aufgabenverteilung in den Gremien kein Gehör finden, wichtige Projekte auf die lange Bank geschoben werden oder in Unkenntnis der örtlichen Verhältnisse Sachentscheidungen getroffen werden, die den Interessen unseres Stadtteils zuwider laufen.

Dauskardt räumte ein, dass es bei den wesentlichen Zielen im Grundsatz bisher eine parteiübergreifende Übereinstimmung auf Ortsteilebene gegeben habe. Dazu gehören

•    die Verlagerung der Sportplätze auf die östliche Seite der Hobbeltstraße und die damit zusammenhängende Entwicklung der nicht mehr benötigten Sportflächen zu Wohnbauland

•    der Erhalt des Bürgerbades und somit Sicherung eines Angebotes für das Schulschwimmen, für die Vereine und für die Bevölkerung in Münsters Osten

•    der längst überfällige Neubau des Feuerwehrgerätehauses an einem verkehrsgünstig gelegenen Standort an der Hobbeltstraße

Unter Hinweis auf die bereits vorliegenden Wahlkampfprogramme zur anstehenden Kommunalwahl am 25.05.2014 stellte Michael Dauskardt jedoch fest, dass eine sachgerechte Vertretung von Interessen des Ortsteils derzeit nur über die SPD-Vertretung wahrgenommen werde.

Was die Verlagerung der Sportplätze anbelangt, ist es dem Ortsverein Dank frühzeitiger Initiative gelungen, das Vorhaben in das Wahlkampfprogramm der SPD Münster (Seite 31) mit aufzunehmen. Darin heißt es:

„Wir werden den Bau der neuen Sportanlage in Handorf sehr zügig vorantreiben, um auch in diesem Stadtteil die Sportmöglichkeiten zu verbessern. Am jetzigen Vereinsstandort werden wir neuen Wohnraum schaffen und so die Maßnahme auch teilweise gegenfinanzieren“.

Eine solche Aussage auf Stadtverbandsebene zu platzieren stellt die Weichen für die strukturelle Entwicklung des Stadtteils in der nächsten Legislaturperiode. Ebenso ist es erfreulich, dass der im Ortsverein entwickelte Gedanke einer Gegenfinanzierung der Verlagerungskosten durch die Entwicklung der ehemaligen Sportflächen zu Bauland aufgegriffen wurde und zwischenzeitlich zu einem festen Bestandteil des politischen Gestaltungswillens geworden ist. „Wenn zwischenzeitlich auch die Ortsunion auf diese Argumentationskette mit aufgesprungen ist, umso besser. Eine zeitnahe Umsetzung des Vorhabens werden wir jedoch nur gewährleisten können, wenn es uns gelingt, die kontinuierliche Bearbeitung des Themas in den Gremienberatungen über einen eigenen Vertreter im Rat durchzusetzen“, stellte Dauskardt klar.

Ebenso ist es gelungen, hinsichtlich des Bürgerbades in Handorf eine eindeutige Aussage im Wahlkampfprogramm der SPD (Seite 31) festzuschreiben. Hierin heißt es:

„Verantwortung übernehmen wir auch für das Hallenbad in Handorf, das die Schwimmzeiten für Schulen, Kindergärten, Vereine und für die Bevölkerung in Münsters Osten abdeckt. Den Betreiberverein werden wir in seinem bürgerschaftlichen Engagement unterstützen und dafür sorgen, dass notwendige Sanierungsmaßnahmen getätigt werden und das Bad erhalten bleibt“.

Michael Dauskardt erinnerte in seinem Beitrag weiter daran, dass das Hallenbad schon einmal Dank des Einsatzes der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Münster gerettet werden konnte. „So ist es nur der Einflussnahme von Thomas Marquardt zu verdanken, dass die notwendigen Mietzahlungen für die Bereitstellung von Zeitfenstern für das Schulschwimmen nicht wie von der CDU ursprünglich vorgesehen im Zuge von Einsparmaßnahmen gekürzt worden sind. Eine solche Kürzung hätte vermutlich das vorzeitige Ende des Bürgerbades in Handorf bedeutet“.

An diesen Beispielen wird deutlich, welche Partei derzeit in Handorf die höchstmögliche Effizienz für eine wirksame Interessenvertretung des Stadtteils entwickelt.

Was den dringend benötigten Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Handorf anbelangt, bedauerte Dauskardt die Entscheidung, die Realisierung des Bauvorhabens auf das Jahr 2015 zu verschieben. Er sei sich zwar bewusst, dass der gesetzliche Anspruch auf die Erstellung von KITA-Plätzen für die U3-Unterbringung eine Priorisierung der Investitionsausgaben im Haushalt der Stadt notwendig gemacht habe. Er sehe jedoch keinen Anlass, die Planung des Neubaus an die Standards von Gerätehäusern für andere Stadtteile zu koppeln, zumal das Projekt in Handorf den Vorteil aufweise, durch eine Verwertung des alten Feuerwehrstandortes für Wohnbauzwecke einen wichtigen Anteil zur Gesamtfinanzierung der Neubaumaßnahme zu leisten. Vermutlich hätten die zuständigen Gremien leider aus Unkenntnis über diese Rahmenbedingungen der zeitlichen Verschiebung des Projektes nach 2015 zugestimmt. Dauskardt werte diesen Umstand als weiteres Beispiel dafür, wie wichtig sich eine unmittelbare Einflussnahme auf die Entscheidungsfindungsprozesse in den städtischen Gremien darstellt.