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SPD feiert Einweihung des Karl-Meyer-Weges

Das nasskalte und stürmische Wetter vom Freitag konnte die Mitglieder der SPD und andere Vertreter aus Politik und Verwaltung nicht davon abhalten, die Einweihung des Karl-Meyer-Weges zu feiern. Der Verbindungsweg von der Dorbaumstraße zum Grünzug und zu den Jugendeinrichtungen in der Eichenaue trägt nun den Namen des engagierten Sozialdemokraten Karl Meyer, der 1934 nach Dorbaum zog und sich besonders um die Jugendarbeit, die Arbeiterwohlfahrt und die Belange der damaligen Gemeinde Handorf verdient gemacht hat.

Einweihung des Karl-Meyer-Weges

Einweihung des Karl-Meyer-Weges

Bezirksbürgermeisterin Martina Klimek hob in ihrer Rede die Gründung des ersten Ortsvereins der Arbeiterwohlfahrt 1946 hervor. Das besondere Wirken Karl Meyers lag aber auch in der Jugendarbeit direkt nach Kriegsende. So wurden in Sommerferienlagern zumeist unterernährte Kinder aus verschiedenen Regionen Deutschlands auf dem Hof Meyer in Dorbaum betreut. Dabei konnte Karl Meyer auf die Hilfe anderer Mitbürger in Handorf bauen.

Als Ratsmitglied der früheren Gemeinde Handorf, stellvertretender Bürgermeister, Mitglied des Kreistages in Münster und Mitglied im Nordrhein-Westfälischen Gemeindebund setzte er sich unermüdlich für die Interessen der BürgerInnen in Handorf und des Kreises Münster ein.

Am 28.04.1975 erhielt Karl Meyer das Bundesverdienstkreuz am Bande. Als Höhepunkt seiner Leistung für die Arbeiterwohlfahrt wurde er am 25.01.1986 mit der Marie-Juchacz-Plakette, der höchsten Auszeichnung der Arbeiterwohlfahrt, geehrt. Karl Meyer verstarb am 10. November 1997.

Die SPD hat sich besonders über die Teilnahme der Familienangehörigen Karl Meyers gefreut, die das politische und soziale Engagement von Karl Meyer noch gut in Erinnerung haben. In der Bezirksvertretung Münster-Ost hatte die SPD vor einem Jahr den Antrag gestellt, einen Weg in Handorf nach dem Sozialdemokraten Karl Meyer zu benennen.